Interview mit Alex Broll – Heilpraktikerin und Coach

Nebennierenschwäche und Insulinresistenz. Wie man beides mit zuckerfreier Ernährung beeinflussen kann.

 


 

Alex: Ich bin  Heilpraktikerin, Coach und habe meinen Fokus auf das Thema Hormone gelegt. Angefangen hat alles mit einer Nebennierenschwäche.

Ich war überhaupt nicht mehr leistungsfähig, konnte mir Dinge nicht mehr merken. Ich hatte so ständig ein gereizte angespanntes Gefühl. Bin wegen jeder Kleinigkeit hochgegangen Ich war  müde, kaputt, konnte trotzdem nicht schlafen.  Ständig hatte ich Kopfschmerzen, Migräneattacken vom Feinsten. Und irgendwann kam die Erkenntnis: 

Das kann nicht normal sein!

Ich habe recherchiert und bin auf die Nebennieren-Erschöpfung gestoßen und dachte: „Oh, da sind Hormone mit im Spiel!“.  Inzwischen begleite ich Frauen mit Zyklus, Problemen, aber auch mit eben diesem Erschöpfungssyndrom, mit Schilddrüsen, Problematiken. Ich helfe ihnen das hormonelle Gleichgewicht wieder herzustellen.

Nicola: Das Thema müde, schlapp wird oft belächelt. Erkläre uns doch bitte wie das alles zusammen hängt mit der Nebennierenschwäche.

Alex: Das ist ein relativ großes Feld. Ich nenne mal einige von den ganz unspezifische Symptomen. Sich müde zu fühlen ist grundsätzlich normal. Wenn ich schlecht geschlafen habe oder einfach viel Stress hatte..

Wenn es aber über lange Zeit so ist oder ich feststelle, das sind so Wellen, und das kommt in Rhythmen, zum Beispiel immer vor meiner Menstruationsblutung,  zum Eisprung, oder es geht gar nicht mehr weg. Stimmungsmäßig ist auch alles in Keller. Ein Wechselbad der Gefühle. Dann bin ich auf jeden Fall immer hellhörig. Das ist nicht normal. Vor allem, wenn es uns früher besser ging. Da ging es uns gut, da haben wir uns gut konzentrieren können, waren immer bei der Sache und waren vielleicht auch einfach so emotional im Gleichgewicht. Und irgendwann kriegt man dieses Gefühl:

Irgendwie laufe ich nicht ganz rund.

Geht man dann eben häufiger mal vielleicht auch zum Hausarzt und fragt so nach, und der nimmt das vielleicht nicht so wirklich ernst. Wenn man dem dann erzählt:

„Naja, ich hab halt ein bisschen Stress, oder ich habe sogar viel Stress und häufiger Kopfschmerzen.“

Dann bekommt man vielleicht symptomatischen Hilfen für die Kopfschmerzen. Vielleicht Schlaftabeltten bei Müdigkeit. Ich habe das auch erlebt. Mein Hausarzt hat mir damals gesagt:

„Na, dann müssen Sie halt mal Schlafmittel nehmen.“

Ich hatte tatsächlich kein Problem im Schlafen, sondern ich war einfach nur fürchterlich kaputt und müde. Und er meinte: „Dann müssen Sie halt mal richtig schlafen.“

Was ist denn die Ursache für meine Beschwerden?

Bei mir war es ganz klar. Ich war  völlig überlastet. Ich hatte drei Kinder, eine Praxis, ein Haus einen Mann der nicht da war, weil er  ständig auf Dienstreise war. Ich war wirklich im overload. Ich war richtig ausgebrannt.

Die Drüse, die für die Ausschüttung von Stresshormonen zuständig ist, die hat angefangen zu spinnen. Das ist nämlich die Nebennierenrinde, und deswegen kommt es dann auch zu diesem Begriff Nebenniereschwäche oder -Erschöpfung.

 


 

 

Was passiert bei einer Insulinresistenz und wie kann man eine Insulinresistenz am besten begleiten?

Stell dir einfach mal vor, du hast also Insulin, und das wird praktisch der Türöffner für die Zelle. Das heißt, die Zelle geht auf, weil Insulin geklopft hat und gesagt hat: „Zelle, wir haben hier ein bisschen  Zucker im Blut – bitte speichern.“  Die Zelle macht  auf, und  der Blutzuckerspiegel  ist gesunken. Das ist wichtig, damit es nicht zu Gefäßschädigungen kommt.

Bei einer Resistenz  braucht es nicht nur ein kleines Insulin Molekül, das klopft, sondern fünf, zehn, 15, 20. Irgendwann müssen da 50 von diesen Insulin Molekülen klopfen.  Im Blut verweilt der Zucker viel länger. Das ist ungünstig. Gleichzeitig hat die Bauchspeicheldrüse viel mehr zu tun, weil sie so viel mehr Insulin produzieren muss.

Die Bauchspeicheldrüse ist irgendwann so überlastet, dass sie kein Insulin mehr produziert. 

Zuckerfreie Ernährung kann schon im Vorfeld dazu beitragen, dass sich die Bauchspeicheldrüse erholen kann, nicht mehr so viel produzieren muss. 

Herausforderungen bei Insulinresistenz

Alex: Es ist oft total frustig. Du mühst dich ab, und du bist so diszipliniert an, das passiert nix. Dein Körper ist so gar nicht irgendwie mit dabei. Und so zeigt ja so den Mittelfinger.  Da bin ich tatsächlich immer sehr aufmerksam. Gerade bei dieser Symptomatik, wenn sich so gar nichts tut. Ich habe viele Patientinnen, die mir erzählen:

„Ja, ich habe ich schon auf Zucker verzichtet, und ich nehme das auch ganz fest vor. Und dann hab ich aber so einen absoluten Energiedrop. Also echt so einen Einbruch, und dann hab ich so einen Heißhunger. Dann kann ich mich gar nicht mehr kontrollieren. Da brauch ich ganz schnell Energie.“

Die typischen Tricks greifen hier nicht: 

Sich ablenken, Wasser trinken,…h.

Nicola: Das funktioniert in solchen Fällen nicht. Aber auch in zuckerfrei gibt es Nahrungsmittel, die dir ganz schnell Energie geben.

Alex: Es ist ja super, wenn man das Ganze dual angehen kann. 

 

Tipps für den Anfang

Nicola: Alex, lass uns doch noch mal so ein bisschen zusammenfassen. Also wenn ich jetzt  denke, ich kenn das.:

  • Ich nehme total schlecht ab.
  • Ich bin ständig erschöpft.
  • Mit zuckerfreie habe ich vielleicht schon mal probiert, bin aber gescheitert. Oder Ich bin dabei, und es tut sich aber trotzdem nichts auf der Waage.

Was würdest du demjenigen derjenigen empfehlen? Was wäre so ein Ablaufplan, was bei mir jetzt ganz konkret tun könnte?

Alex: Ich habe einen kostenlosen Fragebogen entwickelt. Da kriegt man den ganz groben Überblick.

  • Was für Hormone gibt es überhaupt?
  • Was könnten die alles durcheinanderbringen?
  • Was sind Symptome.

Wir haben jetzt viel über die Nebennieren Schwäche gesprochen. Hier wäre es sinnvoll einfach mal die unterschiedlichen Stresspunkte aufzuschreiben. Alles was sich so zusammen sammelt:

Job, Kinder, Beziehnung….

Verdauung beobachten wäre dann das nächste. Zuckerfreie Ernährung um den Darm zu unterstützen, wäre auch ein  unumgänglicher Schritt. Der Blutzuckerspiegel muss runterkommen. Alleine mit einer veränderten Ernährung lässt sich viel erreichen.  Kleine Schritte haben oft große Wirkung.  Kaffee beeinflusst unseren Hormonhaushalt immens. Durch die Wegnahme kann sich schon viel entspannen.

Nicola: Was sagst du, wenn die Leute sagen: Dann komme ich ja gar nicht mehr aus dem Bett?

Alex: Da wäre mein Tipp: Grüner Tee. Ersetze vielleicht anfänglich nur eine Tasse und schleiche den Kaffee dann langsam aus. 

Nicola: Was ist, ist mit schwarzem Tee, Kaffee oder ähnlich wie Kaffee nicht ganz so schlimm.

Alex:  Grundsätzlich sag ich immer Wasser per se ist das Beste, was du deinem Körper geben kannst. Tipp: Morgens dieses Glas warmes Wasser weil, dass nämlich tatsächlich die Verdauung anregt. Gleichzeitig muss mein Körper nichts gross tun, um mich aufzuwärmen oder das Wasser aufzuwärmen. Und das kann auch schon mit einfach zusätzlich die Verdauung unterstützen, was ja dann auch wieder positiv auswirkt auf meinen Stresslevel.

Wirklich warm oder grad so eben nicht zu heiß, aber wirklich warm trinken sollen. Die merken, dass sich damit deutlich die Verdauung verbessert, auch das Hungergefühl zum Teil nehmen kann und dementsprechend die Flüssigkeit im Körper haben.

Ja, super, daher schon auch ein guter konkreter Tipp. Eine weitere super Möglichkeit ist bei dir ein kostenloses Kennenlerngespräch zu buchen. Die kostenlose Hormonsprechstunde.

Nichts ist besser, als wenn man selber entscheiden kann und weiß, ich habe wieder Verantwortung für meinen Körper.

Wer mag kann also direkt Nägeln mit Köpfen machen und sich direkt einen Termin bei dir holen und auch einen bei mir zur gratis Ernährungsberatung.

Es geht halt nicht ohne eine Ernährungsveränderung. Das ist ein wichtiger Punkt. Das geht nur Hand in Hand.

Vielen Dank für das tolle Interview liebe Alex

Kontaktdaten Alex Broll

Webseite: Raus aus dem Hormonchaos.

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